Die Angst vor der Leere

Die Angst vor der Leere, vor dem Nichts, vor dem „Weniger als je zuvor“, vor dem Fall in das tiefste, schwarze Loch… Sie kann uns lähmen, uns vereinsamen. Diese Angst hindert uns am Leben. Sie hat keine Vorteile- zumindest aus erwachsener Sicht.

Aber von vorne: Irgendwann in Ihrem Leben hatte diese Angst einen Sinn, vielleicht sogar einen überlebenswichtigen Sinn. Vielleicht haben Sie nicht präsent wann das gewesen sein soll und spüren nun aber heute die Auswirkungen. Genau an diesem Punkt setzt die piKVT an. Sie wollen nicht weiter gebremst durchs Leben gehen. Gebremst durch Ängste, Vermeidung von Situationen oder gar Panikanfällen? Da habe ich eine gute Nachricht: Sie sind heute erwachsen und können diese Angst einmal aus der Vogelperspektive anschauen.

Tun Sie das gerne mal mit der Anleitung in meinem Blog: „Willkommen in der Welt der Trolle“

Dann gibt es auch noch ganz praktisch eine gute Nachricht. Es gibt „Handwerkszeug“ mit denen Sie wieder ins Tun kommen können. Sie sind Gestalter Ihres Lebens.

Die kognitive Verhaltenstherapie sagt: Verhalten ist erlernt und kann somit auch wieder verlernt werden. In meiner Praxis mache ich genau diese Erfahrung. Sobald die Menschen wieder handlungsfähig werden, wissen, wie sie der Angst, der Panik oder der Leere begegnen können, wird es besser. Bis dahin ist es in etwa so, als würden wir zitternd und ängstlich vor dem (nicht vorhandenen) Einbrecher unter der Bettdecke kauern. Der Zielzustand sich mutig und mit dem Vertrauen verbunden sich jeder Situation stellen zu können, kann mit Hilfe der piKVT so unterstützt werden:

Negative Emotionen werden abgebaut, positive Emotionen werden aufgebaut. Wenn sie jetzt mal die Mundwinkel nach oben ziehen, einfach lächeln, vielleicht sogar lachen, aufstehen, tanzen, singen… so viel es eben geht, können Sie keine Angst mehr haben. Die reziproke Hemmung beschreibt diesen Vorgang in unserem Gehirn. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

So funktioniert auch die X-Prozess Grundtechnik. Hier können Sie einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, es einfach mal anders zu machen und eine sogenannte Musterunterbrechung zu probieren.

Was genau da unterbrochen wird, erfahren Sie in meinem nächsten Artikel über den Angstkreislauf.


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